Wasser,
Wind und das Boot .....die Harmonie.
So denkt man beim ersten Bordgang gleich an einen gemütlichen
Wandertörn auf flachen, für Kielboote unerreichbaren Gewässern.
Das dieser Törn auch viele Tage dauern könnte sieht man
angesichts des für eine 7,40 -Meter-Yacht erstaunlichen Raumangebotes
und einer Stehhöhe von stolzen 180 Zentimetern – Flundersegeln
adé!
Vorne am Bug eine Doppelkoje und im Salon noch eine, die durchaus
auch für zwei Erwachsene ausreicht. Backbord, unter den Cockpitsitzen,
ist noch eine zwei Meter lange Achterkoje.
Ein Toilettenraum mit WC und Waschbecken, eine Pantry mit Kocher
und Spüle – ja, so lässt es sich gut an Bord leben,
auch mehrere Tage.
Das Ablegen findet mit Hilfe eines Motors statt, der stark genug
ist, um das Boot über Kanäle und Flüsse von einem
Segelrevier ins nächste zu bringen. Es wird entweder eine Einbau-Diesel-Maschine,
oder ein Außenbord-
motor am Heck montiert.
Erstaunlich, wie wendig die Yacht ist und wie willig sie dem Ruder
gehorcht. Schnell die Segel setzen, eine Fall für das Großsegel,
nur ein Zug an der Leine im Cockpit für die Rollfock. Das Boot
liegt wunderbar ruhig am Wind, auch bei stärkerer Krängung
immer ein sicheres Gefühl. Die 680 kg Ballast unter dem Schiffsboden
wirken.
Ist die nächste Brücke zu niedrig? Umkehren? Aber nein!
Man holt die Segel ein und legt den Mast.
Wenige Handgriffe, keine 20 Minuten.
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